Im Vergleich zu vielen anderen ausgewählten Eichen zählt dieser Generationenbaum zu den jüngeren Baumriesen. Gepflanzt wurde er im Jahr 1869 an der letzten Ruhestätte des ehemaligen Stiftsoberförsters Friedrich Vorlaender. Deshalb ist die Eiche auch unter dem Namen „Friedrich-Vorlaender-Eiche“ bekannt. Sie steht etwas versteckt oberhalb des Gymnasiums Stift Keppel, am Hang der Bahnstrecke in Allenbach.
Einheimische nennen den Ort auch Friedrichsruh. Eichen werden auf Friedhöfen durch Pflegemaßnahmen gezielt erhalten. Sie schaffen eine ruhige und würdige Atmosphäre. Durch ihre Langlebigkeit und mächtige Erscheinung stehen sie für Schutz aber symbolisieren auch die Verbindung von Leben und Erinnerung.
Baumart: Traubeneiche
Lateinischer Name: Quercus petraea
Alter geschätzt: Gepflanzt 1869 - 156 Jahre (Stand 2025)
Umfang: 2,2 m
Brusthöhendurchmesser: 0,7 m
Höhe: 28 Meter
Naturdenkmal: nein
Standort: Hilchenbach-Allenbach
Ernte: Nachdem die Eiche 2023 und 2024 keine Eicheln produzierte, konnte der Baum im Herbst 2025 erfolgreich beerntet werden. Die Setzlinge befinden sich in Anzucht.
Pflanzfläche an der Hohen Bracht: