405 Stieleiche in Freudenberg

Grenzeiche auf der Trubpacher Heide

Mehr als 50 Jahre diente die Trupbacher Heide zwischen Freudenberg und Siegen als Truppenübungsplatz. Durch die militärische Nutzung und eine gleichzeitig naturverträglich betriebene Beweidung mit Schafen, hat sich eine artenreiche, teilweise offene Landschaft mit seltenen Tier- und Pflanzenarten entwickelt. Mit etwas Glück hört man die Heidelerche singen, die der Charaktervogel der mit Besen- und Ginsterheide bewachsenen Landschaft ist. Die blütenreichen Wiesen und Weiden sind zudem Lebensraum für gefährdete Schmetterlingsarten, wie dem Kaisermantel oder dem Argus-Bläuling. Die Trupbacher Heide kann auf verschiedenen Rundwegen zur Fuß erkundet werden. Auch Radfahrer nutzen das Hochplateau häufig. 
Der markante Generationenbaum steht an einer Wegegabelung auf der Trupbacher Heide. Die Eiche wurde vermutlich als Grenzbaum zwischen drei Gemarkungen gepflanzt. Ein Blitzeinschlag vor einigen Jahren brannte den Stamm aus, sodass er heute hohl ist. Dennoch wirkt der Baum mit seiner ausladenden Krone vital – und ist ein beliebtes Fotomotiv für Spaziergänger.

Steckbrief

Baumart: Stieleiche

Lateinischer Name: Quercus robur

Alter geschätzt: 250 Jahre

Umfang: 3,00 m

Brusthöhendurchmesser: 0,96 m

Höhe: 15 Meter

Naturdenkmal: nein

Standort: Freudenberg-Alchen

Ernte: Nachdem die Eiche 2023 und 2024 keine Eicheln produzierte, konnte der Baum 2025 erfolgreich beerntet werden. Die Setzlinge befinden sich in Anzucht. 

Pflanzfläche an der Hohen Bracht:

Wir binden die Videos der Plattform “YouTube” des Anbieters Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, ein. Datenschutzerklärung: https://www.google.com/policies/privacy/, Opt-Out: https://adssettings.google.com/authenticated.