Erlen bevorzugen feuchte Standorte und wachsen häufig in Auen, Bruchwäldern oder entlang von Gewässern – so auch unser Generationenbaum: die als Naturdenkmal ausgewiesene „Erle am Wehrrain“. Sie steht direkt an der Eder. Ihr weit verzweigtes Wurzelwerk stabilisiert das Ufer und schafft zugleich wertvollen Lebensraum sowie Schutz für zahlreiche Tierarten.
Früher wurde das Holz der Erle wegen seiner hohen Haltbarkeit unter Wasser häufig für Pfahlbauten verwendet. Heute ist seine wirtschaftliche Bedeutung eher gering. Der weitere deutsche Name Rot-Erle verweist auf die rötliche Färbung des frisch geschlagenen Holzes. Dieses Holz wird unter anderem als Massivholz in der Kunst- und Möbeltischlerei verwendet.